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Genussradler in der Oberpfalz

- Drei Tage unterwegs bei netten Menschen, Kultur und gutem Essen

Auch bei der diesjährigen Mehrtagestour konnten die Teilnehmer wieder eine abwechslungsreiche Zeit erleben. Neumarkt in der Oberpfalz war das Ziel.

Kurt Belz als Organisator und Tourenleiter hatte das Kloster St. Joseph mit seinem Tages- und Gästehaus als Unterkunft ausgewählt. Diese riesige Anlage, welche von dem Orden der „Schwestern vom Göttlichen Glauben“ unterhalten wird, beeindruckt durch die tolle Lage in einem parkähnlichen Gelände unweit des Stadtzentrums. Leider fiel eine zugesagte Klosterführung durch die Erkrankung der zuständigen Ordensschwester aus.

Ein Highlight war der Besuch des Maybach-Museums mit einer einzigartigen Ausstellung von historischen Fahrzeugen. Für die kleine Gruppe der Rosbacher konnte eine exklusive Führung organisiert werden, obwohl das Museum eigentlich geschlossen war.

Von Neumarkt aus führten die Touren durch eine abwechslungsreiche Region.

Besonders beeindruckend war die Barocktour mit dem Besuch des Klosters Plankstetten, dem Rundgang durch das Städtchen Berching, einem mittelalterlichen Kleinod mit einer intakten Stadtmauer.  In Freyberg wurde die Wallfahrtskirche Mariahilf besucht, eine bedeutende Barockkirche von 1710 mit Fresken der berühmten Gebrüder Asam. Sie waren die wichtigsten Vertreter des süddeutschen Barocks zu dieser Zeit. Der Orden der Franziskaner betreut heute die gesamte Anlage. Eine weitere ehemalige Klosteranlage konnte in Seligenporten besucht werden. Hier überraschte die Größe und auch die üppige Ausstattung der ehemaligen Klosterkirche. 

Weitere Radtouren führten entlang des neuen Main-Donau-Kanals über Hilpoltstein bis zum Rothsee. Letzterer ist ein beliebtes Erholungsgebiet und durch den Rothsee-Triathlon bundesweit bekannt. Der See ist ein Stauwerk mit 210 Hektar Wasserfläche und dient, vereinfacht gesagt, der Regulierung des Main-Donau-Kanals.

Angetan waren die Radler von den freundlichen und hilfsbereiten Menschen in dieser Region.

Auf der Rückreise nutzte die Gruppe einen Halt in Hafenlohr am Main, um das naturbelassene Hafenlohrtal zu befahren. Es gilt als schönster Talgrund des Spessarts einschließlich eines 70 Hektar großen Naturschutzgebietes.

Nach insgesamt mehr als 210 Kilometern endete eine abwechslungsreiche, weitgehend regenfreie Radfreizeit, die ihrem Namen alle Ehre machte: viel Bewegung, viele Eindrücke und vor allem viel Genuss in bester Gesellschaft. Die Teilnehmer kehrten mit schönen Erinnerungen zurück – und sicherlich auch mit Vorfreude auf die nächste gemeinsame Tour.

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