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News /// 22. September 2026

Genussradeln mit geballter Lebenserfahrung – RV 1911 Rosbach rollt nach Braunfels

Genussradeln mit geballter Lebenserfahrung – RV 1911 Rosbach rollt nach Braunfels

Mit einem beeindruckenden Gesamtalter von 698 Jahren machten sich zehn begeisterte Genussradler des RV 1911 Rosbach auf den Weg zu einem ganz besonderen Etappenziel.

Tourenguide Kurt Belz hatte die ehemalige Residenzstadt Braunfels als Tagesziel auserkoren – eine Route, die der Gruppe landschaftlich wie sportlich einiges bot. Bei bestem, sonnigem Radfahrwetter fiel der Startschuss pünktlich um 9.30 Uhr in Rosbach. Die erste Etappe führte die Gruppe über Hoch-Weisel und vorbei am Forsthaus Butzbach hinauf nach Cleeberg, wo das dortige Schloss eine erste malerische Kulisse bot.

Der weitere Weg war geprägt von der typischen Topografie der Region: In stetem Wechsel von Berg- und Talfahrten ging es über Oberwetz und Bonbaden weiter.

In Braunfels angekommen, wartete bereits die verdiente Belohnung. Dank einer überaus netten Wirtin konnte die Gruppe im Restaurant „Zum Solmser Hof“ selbst kurz nach der eigentlichen Schließungszeit noch ein üppiges Mittagessen genießen. Frisch gestärkt ging es danach an die Kultur.

Bei einer Erkundung des Städtchens bewunderten die Radler die historischen Bauwerke und vor allem das eindrucksvolle Schloss Braunfels, das sich noch immer in Familienbesitz befindet. Ein obligatorischer und gemütlicher Aufenthalt in der bekannten Konditorei Vogel rundete den gelungenen Besuch in der Residenzstadt auf süße Weise ab.

Im Anschluss wurde in flotter Fahrt die Weiterreise nach Brandoberndorf angetreten, wobei die Gruppe unterwegs in Waldsolms-Kröffelbach das faszinierende koptisch-orthodoxe Kloster bewundern konnte.

Ab Brandoberndorf durften sich die Beine erst einmal ausruhen: Mit der Taunusbahn ging es entspannt bis nach Köppern, bevor die letzte kurze Etappe im Sattel zurück nach Rosbach in Angriff genommen wurde. Am Ende einer rundum schönen, harmonischen und sportlichen Tour spielten die stolzen 85 Kilometer und rund 850 Höhenmeter kaum noch eine Rolle – geblieben war die Freude über einen rundum gelungenen Ausflug der Genussradler.