Bei besten äußeren Bedingungen machte sich die Gruppe jetzt wieder auf den Weg zur „Äpfelwein-Botschaft“ in Frankfurt – eine Tour, die längst Kultstatus genießt.
Startpunkt der rund 60 Kilometer langen Ausfahrt war der Rosbacher Bahnhof. Von dort führte die Strecke über Petterweil und Harheim zum Nidda-Radweg. Entlang der renaturierten Flusslandschaft ließ es sich nicht nur angenehm radeln, sondern auch entspannt plaudern – ganz im Sinne der Genussradler, bei denen nicht die Stoppuhr, sondern das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund steht.
Ein Pflichttermin wartete in Frankfurt-Rödelheim: der Fotostopp am Nidda-Ufer. Auch das inzwischen traditionelle Gruppenfoto mit dem lächelnden „Barfüßer“ durfte dabei nicht fehlen. Das Kunstwerk ist für die Radler fast schon so etwas wie ein alter Bekannter – nur deutlich schweigsamer als die Gruppe selbst.

Nach gut 30 Kilometern wurde schließlich die „Äpfelwein-Botschaft“ auf dem Possmann-Gelände erreicht. Im schattigen Garten unter großen Bäumen stärkten sich die Teilnehmer mit regionalen Speisen und Getränken. Dass eine Tour mit diesem Ziel nicht ausschließlich aus sportlichem Ehrgeiz besteht, versteht sich dabei fast von selbst. Gerade die gelungene Mischung aus Radfahren, Landschaft und Einkehr macht den besonderen Reiz dieser Ausfahrt aus.
Der Rückweg führte über die Regionalpark-Rundroute durch Eschborn, Weißkirchen und Bad Homburg. Immer wieder öffneten sich schöne Blicke auf die Frankfurter Skyline, bevor in Friedrichsdorf noch der letzte feste Programmpunkt auf die Gruppe wartete: der traditionelle Besuch der Eisdiele. Nach 60 Kilometern im Sattel war man sich einig, dass auch dieser Stopp aus rein sportwissenschaftlichen Gründen unverzichtbar sei.
Am Ende stand das Fazit schnell fest: Die Tour zur „Äpfelwein-Botschaft“ bleibt ein Musterbeispiel dafür, wie sich Bewegung, Natur und Genuss bestens verbinden lassen. Oder, um es mit einem Augenzwinkern zu sagen: So schmeckt Radfahren besonders gut.

